Folge 8 - Innovation durch Kooperation
Shownotes
In dieser Folge unseres Podcast „RundUm Forschung“ geht es um die Bedeutung von Forschungskooperationen für die Innovationskraft von Unternehmen und was wir tun können, um die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass wir hier einen Anreiz schaffen können.
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00:00:01: Rundumforschung.
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der ACR, dem Forschungsnetzwerk für KMU!
00:00:09: In unserem Podcast reden wir über Begriffe, Prozesse, Rahmenbedingungen und Hintergründe rund um das Thema Forschung und Innovationen und ihre
00:00:18: Bedeutung
00:00:18: für die Wirtschaft.
00:00:20: Mein Name ist Rita Gremsner – schön dass Sie reinhören.
00:00:28: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des ACR-Podcastes rund um Forschung.
00:00:33: Das Bahnbrechen der Erfindungen von einzelnen Vorschänden im einsamen Kämmerlein gedätigt werden entspricht schon lange nicht mehr der Realität.
00:00:40: Es sind oft ganze Teams, also auch mehrere die an einer Forschungsfrage arbeiten, die auf den Ergebnissen der anderen aufbauen diese ergänzen und dann eben zu Innovationen weiterentwickeln.
00:00:51: Dafür ist eines nötig – Kooperation.
00:00:54: In dieser Folge unseres Podcast soll es darum gehen wie wichtig Kooperation in der Forschung Und wie und warum Organisationen, Unternehmen, Forschende und vor allem die Qualität der Ergebnisse davon profitieren.
00:01:07: Und was wir tun können um die Rahmenbedingungen so zu gestalten dass wir hier einen Anreiz schaffen können.
00:01:14: Zu diesem Gespräch habe ich heute drei Gäste eingeladen Martin Kocher, Governor der Österreichischen Nationalbank und ehemalige Wirtschaftsminister.
00:01:22: Hallo
00:01:23: Iris Filzwieser Unternehmerin und Präsident in der ACR.
00:01:27: Hallo Rita
00:01:28: So wie Evelyn Fisselthaler, Senior Researcher am Zentrum für Elektronomikroskopien Graz.
00:01:34: Hallo Rita!
00:01:34: Danke für die Einladung.
00:01:36: Vielen Dank, dass ihr da seid.
00:01:38: Als Einstieg möchte ich gerne in die Runde fragen – was also zieht Ihr als Erstes mit dem Wort Kooperation und was bedeutet es für Euch persönlich?
00:01:47: ganz kurz in einem Satz?
00:01:49: Kooperation ist ziemlich einfach für mich.
00:01:51: Ich bin der ACR-Präsidentin.
00:01:53: Also ACR ist die Bure Kooperation branchenübergreifend... Divers und sehr erfolgreich.
00:02:00: Kooperation ist die Voraussetzung für Volk in fast allen Bereichen des Lebens.
00:02:05: Kooperation lebt davon, kann nur funktionieren wenn ich bereit bin mit einem anderen zuzuhören.
00:02:08: das heißt Kooperation hat für mich vor allem mit Zuhörn zu tun damit zwei Partner zueinander finden können.
00:02:13: Dankeschön!
00:02:15: Und nun zum eigentlichen Thema.
00:02:18: Sowohl in der Industriestrategie als auch im FDI-Pakt wird Kooperation mehrfach erwähnt.
00:02:23: Nicht nur aus einem von vielen Maßnahmen, sondern auch als kritischer Erfolgsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und gesellschaftliche Resilienz.
00:02:35: Auch in deinem Buch Gemeinsam Stark geht es um Kooperation und Vertrauen als Erfolgshaktoren.
00:02:42: Warum ist Kooperation so wichtig gerade jetzt?
00:02:45: Und vor allem zwischen Forschung und Wirtschaft!
00:02:48: Die Welt ist komplex und deshalb gibt es niemanden, der alles verblicken kann.
00:02:52: Es geht um Arbeitsteilung und damit ist Kooperation nicht die Voraussetzung für Fortschritt in vielen Bereichen.
00:02:58: Man sieht das ja auch in der Wissenschaft – die Teams, deren Forschungsfragen arbeiten werden immer größer.
00:03:04: Wir sprechen über ganz abstrakt Ökosysteme in der Forschung.
00:03:07: Das heißt ja nichts anderes wie Institutionen müssen kooperieren!
00:03:10: Es müssen unterschiedliche Fähigkeiten, Fertigkeiten zusammenkommen um dann erfolgreich zu sein.
00:03:16: Und wenn man vergleicht, was immer vor fünfzig Jahren war das noch nicht ganz so wichtig in allen Bereichen geht.
00:03:21: es ist noch viel wichtiger geworden und wir sehen dass die Arbeitsteilung einfach dazu führt, dass wir kooperativ sein müssen und das setzt voraus, dass man auch einen Vertrauen aufbaut zwischen Institutionen und Personen.
00:03:33: Ja ich darf das vielleicht gleich aufgreifen von dir Das Vertrauenaufbau sehe ich als Riesenthema heutzutage.
00:03:40: Früher war das klarer und einfacher, man hat sich in der Branche gekannt.
00:03:44: Man hat auch zum Telefonhörer gegriffen oder Mittagessen gemeinsam gemacht.
00:03:49: Heute ist die Zeit so schnell und wir haben gerade früher auch ein bisschen diskutiert.
00:03:52: Die Medienlandschaft ist so breit dass ich klar dass man subjektiv das Gefühl hätte, es müsste ja viel einfacher sein eine Kooperation zu starten.
00:04:00: Aber in Wahrheit glaube ich ist es viel schwieriger.
00:04:02: Also ich habe das Buch auch vor der Interesse gelesen und mir hat ganz besonders gefallen, dass alles auf persönlichen Beziehungen eigentlich aufbaut mit Vertrauen.
00:04:11: Und vertrauen kann ich nicht über Medien- und Social Media Gewinnen sondern vertrauen kanne nur durch persönliche Kontakt gewinnen.
00:04:17: Und ich glaub, dies ist die Herausforderung dieser Zeit, da sich unterschreibe alles wie es ist noch komplexer, noch schwieriger Egal welche Branche ich bediene, ich muss noch mehr wissen als Geschäftsführer wo gehe hin in die Zukunft.
00:04:29: Und das weiß ich alles nicht mehr selbst, weil ich bin ein Spranschenspezialist aber nicht so breit.
00:04:35: und dann ist die Frage wie komme ich zu meiner Kooperation?
00:04:38: Ich glaube wir werden heute eine spannende Diskussion zu dem Thema haben.
00:04:41: Das
00:04:41: auf jeden Fall.
00:04:43: Eva hast du einen Gedanken dazu?
00:04:46: Im Endeffekt ist es genau das Gleiche, was wir auch aus der Forschung heraussehen.
00:04:49: Das heißt unsere technischen Innovationen werden immer komplexer und eben weiter spezialisiert und eigentlich muss man letztendlich zusammenfinden mit denen die auch dass sie Anwendungen brauchen oder um ihre eigenen Ziele weiter zu treiben damit mein gemeinsames Team etwas weiterbringt weil es einfach unmöglich ist einzeln so breit aufgestellt zu sein auch als große Firma dass man alle Expertisen wirklich in einem beieinander hat Und man muss sich in Teams finden, um gemeinsam weiterzukommen.
00:05:21: Iris, wie wir jetzt gehört haben ist Kooperation gut und wichtig.
00:05:26: Allerdings sehen wir im internationalen Vergleich dass Österreich sich da langsam entwickelt bei den E-Für und E-Kooperationen.
00:05:33: Vor allem beim KMU.
00:05:34: Wie passt denn das zusammen aus deiner Sicht?
00:05:36: Sind wir in Österreich besonders zurückhaltend?
00:05:39: Also ich glaube nicht, dass wir besonders zurückhalten sind hier in Österreich.
00:05:42: Ich erlebe die KMUs Landschaft als... unglaublich inspirierende Landschaft mit vielen motivierten Menschen, die da aktiv am Leben teilnehmen.
00:05:51: Ich glaube wir haben ein bisschen Thematik in dem Wort Forschung und Entwicklung.
00:05:57: Viele KMUs sehen sich dann nicht wirklich abgeholt weil es gibt nach wie vor dieses große Thema Naja ich forsche ja nix!
00:06:06: Ich habe ja nur was optimiert.
00:06:08: das heißt Es wird glaub ich auch diese Bewertung von der universitären Forschung über die angewandte Forschung bis wirklich hin zur Entwicklung, die viele KMU's machen noch immer medial und auch im Wort ein großer Unterschied gemacht.
00:06:24: Und wenn man heißt, wenn es gesagt wird, die KMUs hängt ein bisschen nach – ich glaube das eigentlich gar nicht!
00:06:29: Ich glaube dass wir nur eher von Entwicklungen reden und nicht von Forschungsergebnissen reden und das muss auch einmal gesagt werden wenn wir jetzt in die nächsten zehn Jahre blicken und wir werden auch am Schluss, glaube ich noch einmal da zu kommen.
00:06:41: Und auf das freue ich mich besonders diesen Roadmap ein bisschen zu diskutieren.
00:06:47: Ich glaube, die KMU muss motiviert werden, dass ihre Entwicklungen zukunftsträchtig sind, dass genau das der Weg ist den wir jetzt gehen müssen.
00:06:55: Und ich glaube, eine KMUs hat nicht so viel Zeit über solche Dinge bewusst nachzudenken soll ich forschen, muss sich forschen.
00:07:05: Sondern das ist viel mehr Entwicklung an der Pressure.
00:07:08: Also ich habe einen Druck!
00:07:09: Ich muss ja Geld verdienen und ich muss wo weiterkommen.
00:07:12: Und wenn wir das ein bisschen mehr in den Vordergrund rücken und auch öffentlich zugänglich machen und vielleicht auch mit Anreinsfinanzierungen unterstützen würde ich einen großen Hebel sehen also die KMUs zukunftsfitter zu machen.
00:07:27: Ich halte es für ganz wichtig, dass wir oft auch selber Forschung sprechen, sondern über Innovationen sprechen.
00:07:33: Innovation ist ein letztliches Ergebnis von Forschung und Entwicklung unter einem Standort Österreich oder Standort Europa wo die Kosten vergleichsweise nicht im Weltvergleich relativ hoch sind.
00:07:44: Personalkosten sind hoch, die Energiekosten relativ hoch.
00:07:47: Das wird auch so bleiben in der nächsten Zeit.
00:07:50: Wir werden nicht ein billiger Produktionsstandard werden.
00:07:53: umso wichtig ist innovativ zu sein und Innovation passiert tagtäglich in jedem Unternehmen und man will jetzt gar nicht so als Forschung wahrgenommen wie du gesagt hast und ich glaube das ist wichtig dass man das auch bewusst macht und die Zeit ist knapp.
00:08:06: Die Ressourcen sind knapp gerade im KMU's aber viele sind sehr innovativ ohne dass es glaube ich so bewusst als Forschungen finden.
00:08:11: Ich glaub das auch.
00:08:12: ja
00:08:14: Ich glaube, dass wir grundsätzlich in Europa und Österreich
00:08:16: ein
00:08:17: bisschen immer ein Thema haben, das wir doch sehr vorsichtig sind.
00:08:19: Und auch uns manchmal über große Sprünge nicht drüber trauen, die Innovationen oft brauchen würden.
00:08:24: Die INNES hat vor ein paar Podcast-Folgen einmal gesagt – Forschung ist der einzige Bereich, in dem Scheitern erlaubt ist!
00:08:31: Was tatsächlich wahr sein muss, weil das einfach Forschung braucht.
00:08:35: Also diese Freiheit, dass man sagt ich probiere verschiedene Wege aus die alle viel Potenzial haben und der, der dann der Beste ist den wähle ich dann aus.
00:08:44: Und das ist ja was, was gerade das KMU und gerade in der jetzigen Zeit manchmal vielleicht ein bisschen auch mit Vorsicht gesehen wird Dass man sich vielleicht nicht zu drüber trauen will.
00:08:55: und ich glaube da brauchen wir gemeinsame Anreize Unterstützung von allen Seiten, von uns als Forschern.
00:09:01: Von den Förderstellen und wo auch immer die herkommen kann – auch von der Kooperation mit größeren Firmen, dass wir die KMU zu bringen, damit sie sich trauen können und dann gemeinsam Innovationen schaffen können?
00:09:13: Das
00:09:13: Wort Trauen darf ich dir dazu sagen.
00:09:16: Mit dem Kämpfe ich ein bisschen weil ich finde ja jeder Jede Geschäftsführerin oder jeder Geschäftsfühler in der KMU in Europa ist wirklich mutig momentan mit alten Rahmenbedingungen, die wir vorfinden.
00:09:30: Ich glaube nach wie vor das Trauen hängt auch mit Wissen zusammen und hängt mit fehlenden Kooperationen nicht zusammen.
00:09:36: Ich bringe immer das Beispiel... ich bin in einer Familie groß geworden wo der Papa am Montage-Arbeiter war und mein Bruder ist selbstständig, ich bin selbstständiger meine ganzen Cousinen sind selbstständigen Und wenn ich jetzt unsere ganze Familie nur anschaue, dann sind wir zu zweit.
00:09:54: Die studiert haben und wir forschen in unseren Unternehmen weil wir von der BIKE auf gelernt haben.
00:09:59: es gibt Forschung und es gibt Leute die forschen und scheitern.
00:10:03: alle anderen die ihr Firma gegründet haben im Handwerksbereich im Handelbereich wo auch immer die hatten nie in der beruflichen Karriere einen Zugang zur Forschung oder Innovation.
00:10:12: und ich glaube es ist aber jetzt in der Zeit plakativ zu machen dass egal in welcher Branche ich zu Hause bin Ganz ein langes Gespräch mit meinem Bruder wegen diesem Podcast, der eigentlich eine Montagefirma hat.
00:10:24: Der hat so viele Ideen zu innovativen Themen und ich habe gesagt – und?
00:10:28: Mit wem besprichst du das?
00:10:30: Ja
00:10:30: da habe ich gar keine Ahnung, zu wen ich da eigentlich gehen könnte!
00:10:33: Und ich glaube….
00:10:34: Das müssen wir überlegen.
00:10:35: wie können wir das schaffen dass die, die die innovatifen Ideen haben den Kooperationspartner, den Diskussionspartner finden mit dem sie diskutieren können?
00:10:44: Ich weiß nicht ob es wirklich Mut ist.
00:10:46: Mutig sind die alle, es fehlt momentan schon ein bisschen an den Schnittstellen.
00:10:51: Zu wem gehe ich?
00:10:53: Mit wem bespreche das?
00:10:54: Wie ist das denn aus der Forschungssicht?
00:10:57: EFI also du bist ja Forscherin in einem hochtechnologischen Umfeld.
00:11:03: welchen Stellenwert hat Kooperation bei dir von der Forschungssicht und mit Unternehmen?
00:11:07: was ist deine Erfahrung aus dem Alltag?
00:11:09: Ja
00:11:09: einen riesengroßen.
00:11:10: Das ist sowieso immer ein Thema als Forschungsinstitution.
00:11:15: Du machst das nicht nur für dich oder zum Selbstzweck, sondern du machst es ja für jemanden und bei uns im Zentrum ist das noch einmal ausgeprägter weil unser wissenschaftliches Thema sind die Untersuchungsmethoden aber wir machen das für jemand anderen.
00:11:32: also wir brauchen immer Anwendung Wir brauchen Material, wir brauchen eine Weiterentwicklung von dem Anderen Und an den Challenges, die dann wer andere bringt.
00:11:40: An denen wachsen wir auch.
00:11:41: wenn wer kommt und sagt wie könnte man das machen?
00:11:44: Kann man das messen oder nicht?
00:11:46: Wie macht man es messbar?
00:11:48: Wie kommt ihr eigentlich mit den Unternehmen in Kontakt?
00:11:53: Also wie ist da der Zugang?
00:11:56: Da gibt's ganz viele unterschiedliche Wege und Varianten und im Wesentlichen Netzwerken bzw.
00:12:03: Leute auch persönlich kennen, beziehungsweise kennenlernen.
00:12:05: Das heißt wir schauen dass man nach draußen gehen, wir schauen das wir auch in unterschiedlichsten Netzwerke vertreten sind die in irgendeiner Form thematisch passen für uns.
00:12:16: Das ist jetzt vom Silicon Alps Cluster angefangen über Azisteria oder Fachverband für Pulvermetallogie.
00:12:25: Also wir haben ganz viele unterschiedliche Netzwerke oder Additive Manufacturing-Auswärme, wo wir mit aktiv sind und versuchen auch Sichtbarkeit zu generieren für das was wir können, was wir leisten können für wen anderen?
00:12:37: Und dann hoffen dass man da Gemeinsamkeiten findet!
00:12:42: Was wir auch machen ist... Wir sind auch international in Kooperationsprojekten tätig, wo es darum geht Nicht nur an den Forschungsinstituten, sondern auch KMUs europaweit und weltweit Zugang zu großer Forschungsinfrastruktur zu geben.
00:12:57: Das dann auch finanziert wird.
00:12:59: Und das ist auch etwas was in diesen Netzwerken gemeinsam dann auch vermarktet und ganz nach außen getragen wird damit einfach kleine Firmen die Möglichkeit bekommen wirklich teure Forschungsinfrastruktur nutzen zu können.
00:13:14: Die für sie dann auch wichtig sein kann und die der nächsten Innovationssprung bedeuten kann.
00:13:18: also es gibt Zugänge, wenn man will.
00:13:22: Aber du hast gesagt, die kann man wissens oft nicht.
00:13:28: Wie kann man da die Lücke schließen?
00:13:30: Ja also ich glaube dass wir niederschwellige Kommunikation betreiben sollten.
00:13:36: Ich bin der totale Fan der österreichischen Forschung und Entwicklung und Innovation.
00:13:42: was wir noch lernen sollten, ist in der Kommunikation.
00:13:45: Ich finde es immer sehr gut wenn wir in allen Wissenschaftsteilen der Zeitungen und der Radiomedien vertreten sind.
00:13:52: ich glaube aber dass der Zugang auch sein müsste im staatlichen Fernsehen vielleicht eine Innovationsshow zu haben wo präsentiert wird was wir so im Land machen.
00:14:04: das könnte man auch mit einem Preis dotieren oder in Boulevard-Medien coole Geschichten präsentieren, was so in meiner Umgebung passiert.
00:14:12: Ich glaube wir dürfen den Link nicht vergessen... ich bin immer ein bisschen Kämpfer für die Bundesländer wenn ich hier im Wind bin.
00:14:20: Es ist notwendig und es ist halt einmal der Mensch per See.
00:14:24: Wenn ich jemanden auf der Straße sehe und ich kenne sein Gesicht interessiert mich das einfach etwas mehr als wenn ich irgendwo ganz plakativ in einem Wissenschaftsteil einer österreichischen Zeitung an Artikelgäse.
00:14:38: Und ich glaube, wenn man das ein bisschen fassieren würde die Dinge in einem Umkreis von was ist nicht hundert Kilometer?
00:14:44: Das muss nicht Kilometer beschränkt sein!
00:14:46: Die zu vermarkten und die zu kommunizieren hätten.
00:14:49: wir glaube in Österreich schon einen Riesenheber weil ich bringe immer diese Werbung dieser Mal gegeben hat.
00:14:54: so vielen Jahren wo bei uns in der Steiermark auf großen Plakatwänden Menschen aus dem Bezirk oben waren mit Zukunftsspruch wie sie die Zukunft positiv mitgestalten wollen.
00:15:05: Und
00:15:08: diese Ideen hat jeder in der Freundesrunde diskutieren können, weil hast du gesehen?
00:15:13: Das war ja der.
00:15:14: Die Arbeiter dort und die hat das gesagt.
00:15:17: Das würde ich zum Beispiel als Heber-Szene es in die KMU Landschaft zu bringen eigentlich sehr einfach in meinen Augen.
00:15:22: Wir haben die Infrastruktur in Österreich.
00:15:24: man könnte mit gewissen Institutionen an denken das wirklich massiv voranzutreiben.
00:15:30: Ich halte nicht so viel von so großen strategischen Themen, die sind wichtig für einen Staat.
00:15:37: Umsetzung per se mit Einzelagierenden muss ich immer, glaube ich auf die emotionale persönliche Ebene gehen.
00:15:43: Wenn ihr ergänzt, der vielleicht ... Ich glaube es hat sich schon einiges verändert wenn man sich anschaut wie stark die Universitäten, die Forschungsanrichtungen und die Fachhochschulen nach außen gehen.
00:15:51: also kann mich noch an Zeiten erinnern wo das bei Weitem nicht so stark der Fall war auch umgekehrt.
00:15:56: Unternehmen haben mehr Interesse an der Forschung Auch manchmal an Forschung sind sie immer die Sache An Forschung die vielleicht nicht sofort anwendbar ist.
00:16:03: Also es geht ja um das Kennenlernen des gegenseitigen und einfach zu wissen, mit wem ich reden kann.
00:16:09: Manchmal muss ich mit Leuten reden wo ich vielleicht denke auf den ersten Blick Da haben wir wenig Gemeinsamkeiten.
00:16:15: Die Gemeinsamen finden man dann oft und deswegen glaube ich, ist es ein Bring- und Holschuld auf beiden Seiten.
00:16:20: Unternehmen wie eben Forschungseinrichtungen nach außen gehen den anderen zuhören.
00:16:26: Veranstaltungen machen auch sehr sehr lokal genau richtig im Umfeld eines einer Institution eines Unternehmens weil man da meist nicht an Knüpfungspunkte hat sich genauso.
00:16:37: Ich begann seiner Meinung, ich muss nur sagen wie lange hat das gedauert bis es die TU ausdrücklich gegeben hat.
00:16:42: Das ist zwar die universitäre Geschichte aber wie wichtig das war dass einmal auch da Zusammenschlüsse gibt die dann in die Öffentlichkeit gehen und gemeinsam präsent sind?
00:16:58: Du hast also von vielen verschiedenen Perspektiven und auf vielen verschiedenen Ebenen kooperiert.
00:17:13: Aber was würdest du denn sagen, woran scheitern Kooperationen am ehesten?
00:17:16: Und was sind die großen Hürden?
00:17:18: Was macht es besonders schwer zu kooperieren?
00:17:21: Hier wir wissen und im Buch beschreiben wir das sehr ausführlich, welche Faktoren zur Kooperation beitragen und welche eher abträglich sind.
00:17:27: Da gibt es ja alle viele – wenn man sich gut kennt ist nicht ein Vorteil.
00:17:31: Vertrauen aufzubauen ist wichtig für Kooperation.
00:17:34: aber wenn's jetzt darum geht, Kooperation zwischen Leuten die sie nicht so gut kennen auch herzustellen dann gehts mal mal drum auch die richtigen Konsequenzen zu ziehen weil es nicht funktioniert.
00:17:43: also es braucht der ganze Set an verschiedenen Aspekten um Kooperation gerade im größeren Stil auch wirklich erfolgreich zu gestalten.
00:17:53: Das lässt sich gar nicht so sehr auf ein, zwei Punkte zusammenfassen.
00:17:56: Der entscheidende Punkt wenn man auf die persönliche Ebene geht ist das Vertrauen.
00:18:02: Vertrauen ist gar nicht leicht weil natürlich klarerweise Vertrauen einen verletztlich macht.
00:18:06: Das heißt man muss manchmal auch akzeptieren können dass etwas nicht klappt in... Dass man investiert hat?
00:18:13: Das ist ja genau das Vertrauen.
00:18:14: Man investiert Zeit Geld was immer und dann klappt es nicht.
00:18:18: aber Wir lernen – und das beschreibe ich im Buch auch ganz gut – über die Zeit hinweg, gerade in der Ziehung.
00:18:24: Wenn man aufwächst, wenn man größer wird, wenn er älter wird, im Jugendalter, dass das gut funktioniert, dass unsere Gesellschaft über Kooperation funktioniert.
00:18:32: Wir haben eine Studie, die wir gemeinsam gemacht haben an Matthias Sutter von Buch und Ich, wo wir untersuchen wie Kinder kooperieren.
00:18:41: Und Kinder sind weniger kooperativ als Erwachsene.
00:18:44: Man lernt es also in den Ziehungen Sozialisation über die Zeit hinweg.
00:18:49: Das heißt, wir sind eigentlich, das wissen wir eh soziale Wesen und das soziale kommt auch in unser Leben hinein.
00:18:58: Zuerst vertraut man nicht klarerweise unseren Eltern, unseren direkten Freunden oder Bekannten aber dann wiederzeit lernt man es macht auch Sinn auch wenn man manchmal enttäuscht wird dass man grundsätzlich versucht kooperativ zu sein.
00:19:11: Das heisst eigentlich dieselben Faktoren, die jetzt der Kooperation erfolgreich machen verhindern sie dann auch.
00:19:19: Also das ist...
00:19:21: Ja es gibt immer zwei Seiten der Medaille ganz richtig und es ist auch so dass es oft wenn die Regeln nicht genau sind Selbst unter kooperativen Menschen ist es zu keinem guten Ergebnis, kommt jeder kennt das.
00:19:32: Man geht in eine Zimmer bei drei oder ein paar Leute.
00:19:35: Jeder ist motiviert und wartet was die anderen machen.
00:19:39: Und dann kommt nicht so viel aus welchen Gründen auch immer.
00:19:43: Dann wird das Projekt nichts.
00:19:45: Solche Fälle gibt's?
00:19:45: Das kann man nicht über die richtigen Regen...
00:19:48: Oder die Arbeit bleibt bei einem hängen!
00:19:50: Genau, der andere machts.
00:19:53: Aber diese Fälle gibts nicht immer wieder.
00:19:56: trotzdem kooperieren wir Wie gesagt, man kann dann auch Regeln aufstellen.
00:20:00: Man kann Regeln gestalten wenn es um Kooperation geht die dann Kooperation wahrscheinlicher und besser machen.
00:20:07: aber da müssen wir sehr tief ins Detail gehen wie das funktioniert.
00:20:10: Lass uns da doch ein bisschen ins Detil.
00:20:12: Also gerade bei F&D-Kooperationen, wie kann man denn die grade attraktiver machen für KMU?
00:20:19: gäbe es da für Rahmenbedingungen oder für Regeln, die man aufstellen könnte damit das ein bisschen leichter wird.
00:20:25: Bei KMU sind ja doch kleiner haben weniger Ressourcen und so weiter, die sind dann vielleicht nicht so im Vorteil wie Großindustrie oder Universitäten
00:20:33: usw.,
00:20:33: Wie kann man da einen gewissen Ausgleich schaffen?
00:20:35: Kann man das überhaupt über Regel- und Rahmenbedingerungen?
00:20:38: Iris, vielleicht möchtest du da einhacken?
00:20:41: Ja also... Vielleicht möchte ich mal vorab sagen generell bin ich ja ein totaler Fan von Österreich und wir haben sensationelle Rahmenbedingungen.
00:20:50: Es gibt immer Optimierungsbedarf, es gibt immer Einsparungsbedarf und Verbesserungsbedarfe.
00:20:55: Ich schätze mich aber schon sehr glücklich in diesem Land zu leben und wir hatten sehr gute Rahmenbedienungen.
00:21:00: wenn ich mir ganz trocken überlege warum sollte eine KMU, eine Kooperation eingehen.
00:21:06: Dann ist es am Ende des Tages glaube ich immer die win-win Situation.
00:21:10: also Es muss einmal per se eine Möglichkeit bestehen dass sich aus dem was ich tue an Vorteil daraus ziehe.
00:21:17: alles andere gerade in Zeiten wie diesen die so kritisch und sofortern sind würde mich nicht motivieren einer Kooperation einzugehen.
00:21:24: das heißt neben all diesen Bedingungen müssen wir mal alle Partner die sich hier treffen per se eine Win-win-Situation sehen und die glaubt daran ist schon mal eine große Schwierigkeit geknüpft.
00:21:36: Warum?
00:21:36: Ich bringe das immer das Beispiel, worin kämpfen wir in der KMU?
00:21:40: es ist ein bisschen die Sprache.
00:21:43: Vor vielen Jahren sind wir auf einem Tisch gesessen.
00:21:45: Das war so eine Art Forschungskaffee, wo Leute in unserem Umfeld erzählt haben, woran sie gerade forschen.
00:21:52: Da war jemand dabei, der sich mit Insulinentwicklung beschäftigt.
00:21:55: Wir sind Kupfermetallon in unserer Firma.
00:21:58: Würde man beim ersten Gespräch, Sie denken ... So wie du gesagt hast, er bringt damals sicher nichts, dass ich mir mit dem austausch.
00:22:05: Daraus sind fünf Patente entstanden, lange Rede kurzer Sinn und zwei Superprodukte, die am Markt positioniert
00:22:11: sind.".
00:22:12: Dazu bedarf es aber wirklich, dass man sich gegenseitig versteht.
00:22:16: Dass man Zeit hat, sich anzuhören worin besteht die Innovation und dass man auch Geld, Zeit hat zu investieren.
00:22:26: kann ich diese Innovation in ein Produkt, in meiner Branche umwandeln das sich dann auch verkaufen lässt?
00:22:33: Und wenn wir jetzt einen welcher Rahmen bedienen könnten uns da helfen.
00:22:36: Ich bin ein großer Verfechter dieser ganz niederschwelligen Unterstützung der KMUs bei der Launchierung von bereits einem Piloten hin zu einem marktfähigen Produkt.
00:22:48: Man darf nämlich, glaube ich nie vergessen und das erlebe ich sehr oft – wir gehen immer bis zu diesen Pilotprojekten oder Pilotprodukten oder Pilotinfrastrukturen aber das ist meistens noch lange kein verkaufsfähiges Produkt.
00:23:04: Wenn wir am internationalen Markt, und das sollte auch für uns kein US schon der Ausblick sein.
00:23:09: Wir sind am Internationalen Markt und müssen uns dort behaupten wäre es gut niederschwellige Unterstützung bekommen die Überführung von den Beloten in ein marktfähiges Produkt.
00:23:20: Und ich glaube wenn man da Unterstützung hat Sollte ein Riesenhebel möglich sein für die Zukunft, ich denke jetzt nur eine Digitalisierung.
00:23:31: Wir alle in unseren Branchen verstehen die Sprache der Digitalisierung nicht so gut weil ich bin ja eine Fachmeterlorin und mein Kollege ist auch Fach, weiß ich nicht Papierhersteller oder andere ist auch Erdöl-Hersteller Und Gott sei Dank haben wir diese große Gruppe an Fach Leuten der Digitalisierung und das wäre für mich ein klassisches Beispiel.
00:23:52: Ich erklär dem in meiner Sprache mein Produkt, er erklärt mir in seiner Sprache was er kann und dann dauert es wahrscheinlich einige Monate bis wir uns gegenseitig verstehen und nach einem zwei Jahren werden wir einen Produkt am Markt haben.
00:24:07: Wir haben das gerade in unserer Firma durchlebt.
00:24:10: Es hat uns ungefähr eine Million Euro gekostet.
00:24:12: nur dass man Idee hat was dieser Prozess gekostete.
00:24:15: da wollen wir beide von unserem eigenen Produkte verzeugt waren, aber daraus ein gemeinsames Produkt zu erzeugen kostet wirklich viel Zeit und Geld.
00:24:24: Und das sehe ich zum Beispiel einen Riesenhebel da könnte man aussetzen.
00:24:28: Vielleicht als Hintergrund noch weil es viele Leute nicht wissen.
00:24:32: wir haben was Patente betrifft in Europa und auch in Österreichs Monat hin weit fahren in Europa ungefähr pro Kopf die gleiche Zahl wie in den USA.
00:24:41: also wir haben gute Voraussetzungen was die Grundlagen von Forschung Entwicklung angewandter Forschungsentwicklung für Unternehmen betrifft.
00:24:50: Wir haben aber viel weniger raschwachsende Unternehmen.
00:24:53: Das liegt manchmal an der fehlenden Möglichkeit schnell zu wachsen, Kapitalmarkts Kredite zu bekommen für solche Ideen.
00:25:03: Es liegt auch daran dass der Markt in Europa noch fragmentiert ist als im USA.
00:25:08: Gibt sicher einige Gründe, aber all das kann man eigentlich erleichtern.
00:25:12: Man kann es nicht völlig beheben, sondern erleichtert werden wenn man die richtigen Schritte setzt in Europa.
00:25:16: Das spielt eine große Rolle.
00:25:19: gerade in Europa ist es wichtig für ein kleines Land, vergleichweise ein großes Land wie Österreich über die Grenzen wegzudenken und das ist quasi so leicht manchmal.
00:25:28: Und hoffentlich schaffen wir es relativ bald auch diese Fragmentierung noch etwas abzubauen am gemeinsamen Markt.
00:25:33: Das spielt eine ganz große Rolle weil gerade Patente, Digitalisierung ist angesprochen worden, eine gewisse Skalierbarkeit erfordern und die ist halt im kleinen Markt wie Österreich nicht immer gegeben.
00:25:44: für einzelne Produkte sicher aber nicht für alle Produkte, die von KMU entwickelt werden.
00:25:49: Da sind wir schon ein bisschen bei der Roadmap.
00:25:53: Die Frage kommt ja noch, aber ich möchte noch kurz zurückkommen zum Thema Vernetzung auch mit Forschungseinrichtungen.
00:26:01: Evie kennst du ein Beispiel wo die Vernetzung gut funktioniert hat oder auf internationaler Ebene oder bei euch konkret?
00:26:11: Dass du uns da erzählen könntest wie das aus der Praxis ausschaut.
00:26:17: sowohl innerhalb von Österreich und bin ich bei der Iris.
00:26:20: Ich finde die österreichischen Möglichkeiten, die es teilweise gibt wirklich gut.
00:26:26: Das fängt an bei uns beim Netzwerk, bei der ACR.
00:26:30: Es geht auch über die Möglichkeit, die zum Beispiel auch die FFG bietet mit allen möglichen Förderschienen, die ganz speziell für die Kleinen tatsächlich gute Fördermöglichkeiten bieten.
00:26:41: Und wo so oft einmal nicht an der Verfügbarkeit sondern mal nicht mehr wirklich Mediation an der Kommunikation von Möglichkeiten und im Zusammenhang mit dem Partner.
00:26:49: Vielleicht ein bisschen happert, aber ich hoffe, dass das auch besser wird.
00:26:53: Es gibt aber europaweit einiges an solchen Initiativen wo in Netzwerken welche zusammengeführt werden also KMUs zusammen geführt werden auch mit Forschungsinstitutionen.
00:27:05: da gibt es zum Beispiel als Beispiel die Tipps Kompetenz Center Das ist eine Initiative aus dem Halbleiter bzw.
00:27:12: den ICT Bereich wo es inzwischen knapp dreißig Netzwerke gibt, in allen möglichen EU-Ländern.
00:27:19: Wo ganz dezidiert eigentlich den kleinen KMU aus dem Bereich die Möglichkeit gegeben werden soll über Kooperation mit Forschungsinstitutionen ihre Innovation gezielt weiterzutreiben.
00:27:34: große Netzwerkprojekte, wie ich vorhin schon erwähnt habe die zur Infrastruktur auch Zugang geben sollen generell wie zum Beispiel das Projekt Rihanna im Nanotechnologiebereich wo wir auch unterwegs sind.
00:27:45: Wo wirklich auch ohne zusätzliche Kosten KMUs kommen können und sagen können ich brauche ein Synchrotron, eine Messung am Elektronenmikroskop, einen Supercomputer um irgendwelche Sachen zu rechnen und dort wirklich gezielt Unterstützung bekommen.
00:28:00: Und die Möglichkeiten gibt es.
00:28:03: Wir sind gerade dabei, diese Möglichkeiten eben auch uns die Leute zu tragen.
00:28:06: Weil das ist genau das für ihre Sachsaktsort.
00:28:09: Die Leute müssen zueinander finden und müssen verstehen wo sie ihre Stärken abholen beziehungsweise... Unterbringen kann.
00:28:16: Hast du das
00:28:16: auch schon mal gehabt, dieses Problem des Nicht-Verstehens?
00:28:19: Also wo verschiedene Ausdrücke oder verschiedene Sprachen sozusagen da ein bisschen hinterlich sind...
00:28:28: Ja, das hat man sowieso, wenn wir aus der Forschung kommen, regelmäßig dass man mit Leuten aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommuniziert und einfach mal sozusagen Versuchen musst du transportieren, was man eigentlich macht und was dann mehr wert ist.
00:28:46: Weil für viele klingt auch das, was wir machen so exotisch...
00:28:49: Sehr hauchtechnologisch!
00:28:51: Ja
00:28:51: aber wir machen eigentlich auch Sachen die san im täglichen Leben jetzt nicht zu Hightech.
00:28:59: wenn irgendwer kommt weil seine Beschichtung an irgendeinem Produkt nicht hält zum Beispiel oder sowas alle mögliche wirklich kleine Firmen Die Aufklärungsarbeit bei uns betreiben ganz buchstäblich und es ist nicht immer so Hightech, ich muss ein paar Atomlagen genau sehen können.
00:29:15: Das ist manchmal für einfacher... Aber wie finden die
00:29:16: konkreten Weg zu euch?
00:29:18: Also die finden die Adresse im Internet oder die recherchieren ein bisschen oder auch
00:29:22: doch, wie funktioniert das?
00:29:24: Wir hoffen natürlich auf diesem Wege aber wie gesagt wir betreiben natürlich schon viel oder versuchen viele gezielte Netzwerkarbeit zu betreiben, dass man möglichst Versichtbarkeit generiert.
00:29:35: Und wir haben natürlich ein gewachsenes Netzwerk, es gibt uns ja schon seit lang.
00:29:41: Wir haben Menschen die hinausgehen aus diesem Netzwerk und das Netzwerk erweitern und wir haben auch sehr viel Studierende über die Kooperation mit der TU, die dann raus gehen und in Firmen arbeiten, die Firmen gründen, die wiederkommen weil sie wissen was wir können und die einfach da einen Ansprechpartner finden.
00:30:01: Menschen kennen ist es ganz oft.
00:30:03: Und innerhalb der ACA, also die ACA ist ja ein Verband von Forschungsinstitutionen und ihr seid sehr Mitglied darin.
00:30:12: Ihr habt ja auch viele Projekte interdisziplinäre mit anderen ACA-Instituten.
00:30:18: wie hat sich das in den letzten Jahren noch intensiviert oder welche Themen sind denn neu dazugekommen wo ihr nicht gedacht hättet dass ihr euch damit überhaupt mal beschäftigt?
00:30:29: Also das neue Themenanliegen ist immer offen, weil da gibt es inzwischen fast nichts mehr was uns noch überraschen kann.
00:30:35: Ja
00:30:35: zu Staubanalysen macht Bettbanken?
00:30:40: Wir untersuchen Holz, wir untersuchen Baustoffe und jetzt gerade aktuell in einem Problem Schilf, dass sich zersetzen soll.
00:30:49: Da haben wir ein tolles neues Projekt angestartet und dann ganz spannend ist.
00:30:53: Ein
00:30:53: ACR-Projekt!
00:30:54: Danke nochmal an die Fördergeferin dieser Stelle auch.
00:30:57: Es ist großartig, was man in diesem Netzwerk eigentlich machen kann.
00:31:02: Weil man ehrlicherweise sagen muss durch diese Vielfältigkeit im Netzwerk kommen wir ja ganz oft auch auf ganz spannende Ideen.
00:31:11: Auch mit der Lebensmittelversuchsanstalt Getreide also.
00:31:15: das sind ganz interessante Sachen dabei die ich mir vor ein paar Jahren wie ihr da so mitteingestiegen bin vielleicht nicht gedacht habe dass mein Elektronomikroskopikerin am Radar hat oder buchstäblich unter
00:31:29: Mir hat dein Buch deshalb so gut gefallen, weil eigentlich ist es beschreibt ein bisschen die Geschichte vom ACR.
00:31:36: Als ich vor vielen Jahren begonnen habe war das so jeder Institutsleiter hatte sein Forschungsbereich, hatte seinen Forschungsprojekt – das war entweder ein naturwissenschaftliches oder ein sozial- wissenschaftliches.
00:31:50: große Sorge vom Kollegen konkurrenzmäßig vielleicht Geld abgeworben zu bekommen.
00:31:58: Die kann mich sehr gut erinnern, wie oft und wie viel wir diskutiert haben um diese Denken in die Gruppe zu bringen.
00:32:05: Wir sind nicht Konkurrenz sondern wir forschen gemeinsam.
00:32:10: Und was mir so gut gefallen hat und das ist wirklich so nett gewesen Ich bin selber Naturwissenschaftlerin und zu ganz Beginn habe ich mir immer gedacht Was braucht man, diese Sozialwissenschaften-Institute?
00:32:21: Die produzieren ja nur Papier.
00:32:23: Das war wirklich meine Denke.
00:32:25: und auch... Man darf sich ja weiterentwickeln und man darf ja intelligenter werden!
00:32:29: Und heuer musste ich wirklich lachen weil wir hatten zwei drei Hardcore Projektleiterinnen und Projektleitern, die sich vorne hingestellt haben gesagt.
00:32:39: Und wir brauchen das sozialwissenschaftliche Institut!
00:32:42: Weil sie helfen uns den Markt anzuschauen.
00:32:44: Die helfen uns die Käuferstruktur zu analysieren.
00:32:47: Es war einfach so erfrischend.
00:32:49: Das ist jetzt nicht ein Maß weil wir haben die Regel bei uns auch.
00:32:52: es gibt kein Projekt mehr wo nicht mehrere Institute gemeinsam forschen sondern es war eine überzeugende Darstellung warum das wichtig ist.
00:33:01: und ich glaube diese Entwicklung müssen glaube ich auch kein US noch ein bisschen gehen, aber im ACR macht es wirklich eine große Freude wenn man dann sieht was wir die letzten zehn Jahre mit unseren Institutsleitern gemeinsam geschaffen haben.
00:33:14: und das ist als Selbstverständnis mittlerweile.
00:33:16: Weil
00:33:17: da so eine langfristige und strategisch aufgesetzte Kooperation ist wo wie eben diese interdisziplinäre Zusammenarbeit gezielt fördern?
00:33:25: braucht es denn mehr von solchen strategischen Kooperationen?
00:33:30: Ja natürlich und ich kann nur das bestätigen was Iris sagt, es gilt ja für alle Unternehmen.
00:33:37: Also ich kenne jetzt doch viele Institutionen und Unternehmen recht gut.
00:33:40: Und Silo-Denken gibt's überall!
00:33:44: Es ist immer management Aufgabe zu schauen wie komme dahin, dass verschiedene Bereiche zusammenarbeiten.
00:33:49: Wie schaffe ich es?
00:33:50: Dass Vertrauen aufgebaut wird, das Misstrauen abgebaut wird eben die Gefahr, dass irgendwas abgeworben wird und dass irgendwer bevorzugt wird oder benachteiligt wird.
00:33:58: Das ist eine ganz, ganz wichtige Mehlschmeldaufgabe und die wir jetzt auch weiterhin natürlich ergeben egal wie groß ein Unternehmen ist, wie groß die Institution ist.
00:34:08: aber klar erfolgreich glaube ich ist, das habe ich am Anfang auch gesagt wer schafft zu kooperieren erfolgreich ist Wer schafft diese Diese Departments, diese Silos ein bisschen abzubauen.
00:34:18: Das gilt eben für jedes Unternehmen aus meiner Sicht und für die Forschung natürlich genauso.
00:34:25: Und gerade jetzt im FDI-Pakt und in der Industriestatik ist auch sehr viel von dem Aufbau von Ökosystemen jetzt die Rede.
00:34:33: Ist das ein guter Weg?
00:34:34: Ist es eine Ergänzung zu Kooperationen, ist es dann entweder oder wie siehst du das.
00:34:40: Also ehrlich gesagt sehe ich jetzt einen Ökosystem als einfach eine logische institutionelle Abbildung von Kooperationern.
00:34:46: Ich versuche Rahmenbedingungen zu schaffen die es ermöglichen möglichst ohne große Hürden zusammenzuarbeiten.
00:34:54: Ein gutes Ökosystem hat eine Reihe von Bedeiligten, die kooperativ versuchen das Beste zu erzielen und wo es keine großen Schwellen oder Hürde gibt.
00:35:05: Und Österreich hat eben gerade in dem Bereich einen großen Vorteil.
00:35:09: Wir sind ein mittelgroßes Land, wo man noch die Leute kennen kann – und das ist gerade für so ein Ökosesystem ein ganz wichtiger Vorteil, den wir auch ausspielen können.
00:35:18: Ich habe das öfters auch im Ausland mitbekommen als ich als Wirtschaftsminister unterwegs waren auch für die angewandte Forschungsanteil zuständig war, dass viele mit ein bisschen Neid und einer großen Anerkennung auf Österreich schauen.
00:35:29: Weil wir es schaffen diese Ökosysteme ganz gut zu gestalten kann immer noch besser werden aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern wo eben die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen den Forschungseinrichtungen und der Öffninghand nicht so gut verzahnt ist.
00:35:44: Und die Struktur, die wir haben in Österreich mit den Forschungsförderungseinrichtungen, mit den Unternehmen und den Forschungsein richtungen, ist glaube ich durchaus Beispielgebend für viele andere Länder.
00:35:55: Wir können uns auch noch ein paar Sachen abschauen von anderen Ländern aber wir sind da vorhin mit dabei und das ist das typische Ökosystem, dass wir brauchen und weiterentwickeln müssen.
00:36:04: Und welchen Beitrag können so intermediäre Akteure, wie die ACA oder Schnittstellen stellen?
00:36:09: Wie die ACR zum Beispiel.
00:36:10: Oder Kompetenzzentren-Cluster und so weiter.
00:36:13: Welche Rolle können sie übernehmen als Übersetzer, als Vernetzer?
00:36:20: Ich glaube sowohl als auch und ich glaube ganz entscheidend wäre die Rolle der Unterstützung.
00:36:26: Also wenn ich mir eine klassische Keimung anschaue, hat die keine Forschungsabteilung.
00:36:30: Das heißt, die kann weder an Forschungsantrag schreiben noch kann sie per se oder ist geübt in Forschungs abrechnungen zu erstellen.
00:36:39: Ideal ist natürlich, wenn ich mich dann einer Forschungsinstitut verwenden kann ein ATR-Institut oder welches Institut auch immer das mich dabei unterstützt dass sich administrativ einmal nicht gefordert bin.
00:36:52: Ich glaube es Thema, dass wir in der KMU in Österreich schon unter administrativen Mehraufwand leiden wenn wir Forschung machen wollen.
00:37:04: Es ist leider so.
00:37:05: ich möchte aber auch sagen was sich immer wieder beobachte ist das die Forschungsprämie in vielen nicht bekannt ist.
00:37:12: das sehe ich auch nach wie vor an Heber Das würde schon einen Anschub bewirken bei manchen.
00:37:18: Und da sehe ich auch wieder eine Kooperation mit Forschungsinstituten, speziell so wie wir es im ACR sehen.
00:37:23: Ideal ist natürlich wenn ich ganze Branchen mitnehmen kann und wir wissen vor vielen Instituten das ist sehr aktiv mit den KMUs diskutieren und ihnen dann genau diese Hilfestellung geben.
00:37:35: Wenn der KMU sich überlegt oder die KMW kann das finanzieren Wir können einen Forschungsantrag schreiben oder wir können mit dir am Ende deine Gesamtforschungsaufwendungen anschauen.
00:37:47: Man darf aber nicht vergessen, dass die Institute auch immer mehr unter Druck kommen weil das sind ja dann sogenannte Overhead Costs also diese gesamte Serviceleistung.
00:37:57: ich persönlich sehr war Darin ein Riesenhebel.
00:38:00: Wenn ich dieses Service bieten kann, gerade der KMU die keine Forschungsabteilung hat sondern wo vielleicht die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer oder der Manager motiviert ist eine innovative Entwicklung in Zukunft umzusetzen dann braucht er genau diese Unterstützung, weil er hat nicht so das Controlling bei der Hand, dass ihm die Abrechnung auf Knopfdruck machen kann.
00:38:23: Und er hat sicher auch nicht die Übung im Wörding und wir alle, die aus dem universitären Umfeld kommen wissen ja um ein Forschungsantrag wirklich gut zu schreiben ist es notwendig ein gewisses Wörting zu benutzen.
00:38:35: Das sollte man schon nicht vergessen.
00:38:37: also ich glaube ja Ökosysteme werden entstehen durch Kooperationen umgekehrt.
00:38:41: Öko-Systeme können wir positiv beeinflussen wenn Einfach diese Unterstützung leichter abbausbar ist.
00:38:50: Efi, siehst du euer Institut auch in dieser Rolle?
00:38:55: Ja und ich freue mich ja dass die Iris das tatsächlich sozusagen auch genauso beschreibt weil wir versuchen das auch schon seit einigen Jahren immer wieder und wir sehen auch dass es wirklich ganz viele Gelegenheiten hat wo das auch aufzuspurscht Stößt.
00:39:11: Wenn man sagt, wir können... Wir sind diejenigen, die die Forschungslandschaft in Österreich kennen, die vielleicht auch unterstützen können dabei.
00:39:20: wirklich Beratung ist jetzt ein großes Wort.
00:39:22: aber in einer Diskussion sozusagen okay schau her Die und die und die Möglichkeiten gäbe es überhaupt bis sind sie bekannt?
00:39:28: Und wenn wir dann auch die Gelegenheit gehabt zuzuhören bin ich wieder bei diesem persönliche Kontakte und dem anderen zuhören.
00:39:37: Und verstehen was eigentlich der braucht, die braucht in der Firma oder was er immer für Innovation geplant ist um das Gemeinde mit dem abzuholen auszuformulieren und zu schauen wo könnten das reinpassen?
00:39:51: Und bis zu einem gewissen Grabs denjenigen dessen auch abzunehmen und mitzutragen.
00:39:57: und ich glaube dass es etwas wo wir Möglichkeiten haben in Österreich wir auch zusammen geführt werden, dann schließe ich jetzt einmal kurz wieder zurück zu deiner Frage vorhin.
00:40:10: Also je mehr Möglichkeiten das sich bieten für Schnittstellen, für Gemeintame mit Mix- und Matchdiskussionen was für Möglichkeiten gibt's?
00:40:19: Und wo finden sich auch Themen mit Leuten die diese Themen auch betreuen können?
00:40:23: Das wäre glaube ich eine große Unterstützung auch für uns!
00:40:26: Ich sehe dort nur ein großes Problem in der Zukunft, und zwar das ist der Druck unter dem wir alle stehen.
00:40:30: Und da sind sowohl die Forschungseinrichtungen wie ja als KMU weil all diese Dienstleistungen und Unterstützungen und Anschubkooperationsgespräche müssen finanziert werden.
00:40:40: Das ist ein Thema.
00:40:41: und das andere Thema ist aber auch es muss jemand Zeit dafür haben.
00:40:45: Durch den durch die Rahmenbedingungen, die wir aktuell am Markt sehen, ist die KM U-Landschaft schon sehr gefordert.
00:40:52: Wir müssen sowieso auch ein bisschen weiter denken.
00:40:55: Wie können wir es vielleicht besser kommunizieren, sodass großflächigere Info verfügbar ist?
00:41:03: Dass das wirklich nicht nur auf diese Bilaterale... Am Ende des Tages.
00:41:07: erfolgsversprechend ist ein bilaterales Gespräch aber dass ich überhaupt zu diesem bilateralen Gespräch komme wäre es glaube schon gut medienwirksam und Kommunikationskanäle zu nutzen die in kurzer Zeit effektiv genutzt werden können.
00:41:23: Weil daran sehe ich ein Problem für die Zukunft, egal was wir hier besprechen wie wichtig es ist.
00:41:29: Ich sehe momentan meinen Alltag in der Firma.
00:41:32: Wir haben keine Zeit dafür.
00:41:33: Also weil die Herausforderungen sind so immens geworden Es ist unglaublich
00:41:38: Wenn wir jetzt nochmal zusammenfassen Wie muss schon angesprochen haben?
00:41:44: Was könnte man tun?
00:41:45: Wie könnte eine Roadmap aussehen um Österreich in den nächsten zehn Jahren im Bereich der F&D Kooperationen auf das Niveau der innovation-Lieder zu bringen.
00:41:55: Martin, vielleicht magst du...
00:41:56: Also ich glaube es ist klar dass außer Streit stehen sollte das eine Finanzierung für diese Anbahnung für die Forschungsförderungen geben muss.
00:42:05: Das ist glaube ich ganz entscheidend.
00:42:06: da braucht's auch öffentlicher Mittel dafür Auch bei allem Verständnis fürs Sparen und der Effizienz dieses Einsatzes der Öffentlichen Mitteln.
00:42:14: aber Die haben einfach einen hohen.
00:42:17: Eine hohe Umweg-Rentabilität Für die wirtschaftliche Entwicklung und natürlich auch für die gesellschaftlich überwirtschaftliche Entwicklung dieser Innovationen macht, das Leben von Menschen besser.
00:42:27: Das kann man anhand von Medizinprodukten leichter darstellen aber gibt viele andere Bereiche auch wo man es gar nicht so merkt.
00:42:32: also ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt und das aus der Streit stellen.
00:42:36: Ich bin froh dass der FDI-Pakt für die nächsten Jahre jetzt soweit am Weg ist dass wir gewisse Planungssicherheit haben aber es wird weiter nicht darum gehen auch neue Entwicklungen noch besser einzubauen.
00:42:48: was ich glaube was sicher große Ole spielen wir den nächsten Jahren ist die Frage wie wir mit künstlicher Intelligenz umgehen.
00:42:54: Und da geht es gar nicht so sehr, das selbst zu entwickeln.
00:42:56: Da sind wir wahrscheinlich schon zu spät dran.
00:42:59: Es geht um die Anwendung.
00:43:00: wie schaffen wir's?
00:43:01: Dass wir die möglichen Produktivitätsgewinne, die es damit geben kann auch hier realisieren in Österreich.
00:43:08: Das heißt Anwendungen, das heißt Ausbildung, d.h.
00:43:11: möglichst gute Vorbereitung darauf.
00:43:14: In einem schwierigen Umfeld muss man sehr bewusst die Unternehmen haben für diese... Sachen oft wenig Zeit, aber ich glaube es ist ganz wichtig auch darauf hinzuweisen dass eine gewisse Zwang da ist sich dieser Zukunfts-Themen auch in kleineren Unternehmen anzunehmen.
00:43:29: Sonst wird sie der Zukunft noch schwieriger werden.
00:43:32: Also ich bin dir zuerst einmal dankbar das du diese gesellschaftliche Wertschöpfung erwähnt hast weil ich finde auch man...das ist auch in unserer Kommunikation manchmal gar nicht so gut dass wir immer von der wirtschaftlichen Wertschöffung reden.
00:43:46: Die wirtschaftliche Wertschöpfung bedeutet ja, dass es uns gesellschaftlich gut geht.
00:43:49: Und ich bin sehr stolz zum Beispiel auf die Firma zu haben, wo ich weiß meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jetzt echt gut, denen taugt Innovationen, die sind bereit über den Tellerrand zu schauen oder ein bisschen mehr zu investieren.
00:44:03: Zum Thema Innovation für die Zukunft und für diese Roadmap.
00:44:07: so wie du gesagt hast – Ich glaube auch, die große Herausforderung wird schon werden!
00:44:14: Wie?
00:44:16: Wie schaffe ich es, dass dieses Wissen geteilt wird?
00:44:20: Und wenn ich jetzt die KI hernehme und die Artificial Intelligence – das ist ja momentan total absurd.
00:44:25: Wir reden von etwas, was uns die Arbeit erleichtert.
00:44:31: Wenn ich vier Firmen hernehbe bin ich mir sicher, dass jeder Ressourcen draufsetzt.
00:44:35: wie kann ich die Artificial Intelligence für mich nutzen, dass ich weniger Ressursen brauche um ein Ziel zu erreichen aber nicht gemeinsam.
00:44:43: Jeder von den vier Macht das jetzt bei sich zu Hause?
00:44:46: Einer von den Armen, so wie bei mir.
00:44:49: Da kriegt ihr einer auf die Schulter und du kümmerst die jetzt was wir tun werden.
00:44:52: bei AI Und ich bin mir sicher zwei Türen weiter.
00:44:55: Bei der nächsten Firma gibt es den gleichen Geschäftsführer oder Geschäftsführer in dieser ob morgen bist Du mein Artificial Intelligence Beauftragter.
00:45:03: Wenn wir uns dieses Problem vor Augen führen zeigt eigentlich dass womit wir kämpfen werden Wir müssen eine Lösung finden, dass wir uns mehr austauschen.
00:45:12: Ich weiß auch noch nicht ganz, wie wir das schaffen werden.
00:45:15: Aber dass diese Denkaufgabe finde ich sollte man machen!
00:45:18: Wie schaffen wir es?
00:45:20: Dass wir vielleicht auch in einem engeren Umfeld völlig egal aus welcher Branche aber uns wirklich vielleicht einmal im Monat austauschen.
00:45:29: welche Probleme haben wir?
00:45:31: Welche Lösungen hast du schon gefunden bei der AI?
00:45:33: Welches Lösungen Hast Du im Kopf und wen können wir woher bekommen, der uns das umsetzen hilft?
00:45:40: Wahnsinns Havel haben, Kosten zu sparen.
00:45:44: Und ich spreche jetzt nicht davon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu entlassen weil ich glaube es geht viel mehr darum wie schaffe ich es als Geschäftsführer die so fit zu machen dass sie besser und sich mehr konzentrieren können auf unser Spezialwissen und das alles einfach nutzen können also die Werkzeuge nutzen können die da sind und Sie net mühsam beschäftigen müssen?
00:46:06: Wie lerne ich das Werkzeug zu benutzen?
00:46:08: Weil, das ist etwas was wir zum Beispiel momentan tagtäglich kämpfen in der Firma.
00:46:12: Wenn man die Denkaufgabe schaffen wie schaffen wir das?
00:46:15: zusammenzubringen dass wir gemeinsam wissen, wie werden diese Werkzeuge genutzt dann glaube haben wir einen Riesenheber weil dann kann unser Know-how das jeder von uns hat in jeder Branche für das genutst werden wo wir glaube schon in Österreich sehr weit vorne sind.
00:46:29: Wir haben sehr gut denkende Menschen.
00:46:32: Das ist aber wichtig für Innovation.
00:46:34: also
00:46:35: Genau, und auch diese Gemeinschaftsgedanke.
00:46:37: Ich glaube der wird ganz wichtig werden weil das wird eigentlich das sein was uns letztendlich stärken kann im Vergleich zu den anderen.
00:46:43: So wie du sagst da gibt es ganz viele und jeder macht ein bisschen was.
00:46:46: und wenn wir es schaffen irgendwie einen gemeinsamen Prozess vielleicht auch mediet zu kriegen bis zum gewissen Grad irgendwie zusammenzufinden und zu sehen, wo die Themen sind in denen wir uns gegenseitig gemeinsam stärken.
00:47:00: Aber wenn jeder seine USPs hat und aufpassen muss wie kann ich meine Wettbewerbsvorteile trotzdem erhalten?
00:47:07: Weil ich muss ja an meiner Firma denken aber was sind trotzdem die Punkte an denen wir teilen können damit wir gemeinsam wachsen und stärker werden können?
00:47:15: Ich glaube wenn man das sichtbar macht dann hat man wahrscheinlich viele Leute dabei.
00:47:19: Wenn man sieht es hat eigentlich ein Benefit dann letztendlich für alle.
00:47:24: Ich hätte
00:47:25: eine Frage an dich als Gornörde Nationalpark.
00:47:31: Wieso kann ich nicht, wenn ich ganz weit in die Zukunft denke und ganz kreativ bin zwei essentielle Themen in einer Bewertung einer Firma mit reinnehmen?
00:47:41: So wie Bilanz bewerte?
00:47:42: heutzutage könnte ich ja sofort die Umweltrelevanz bewerten.
00:47:47: Ich könnte aber auch Kooperation bewerten KPI einführen, die muss ja nicht der Zwungen sein.
00:47:56: Aber ich könnte sie ja mal ganz offiziell auch von den Finanzinstituten... Ich habe mich immer geärgert wie am einen Kunden in Österreich und unsere Kunden sind wirklich weltweit.
00:48:05: also ich exportiere neunundneinzig Prozent!
00:48:07: Wenn ich zur Bank um eine Finanzierung gehe und ich sage mein Projekt ist jetzt in Ägypten oder im Iran so wie es bei uns war,
00:48:13: hoi
00:48:14: schmarrn gibt's keine Finanzierung.
00:48:17: Aber wenn ich bewerten würde, wie innovativ, wie kooperativ ist ein Unternehmen und ich könnte nur einen geringen Prozentsatz an der Finanzierung mir zum Beispiel einsparen, wäre das ein Heverl, der uns was helfen würde.
00:48:31: Das ist jetzt sehr kreativ gedacht.
00:48:34: Ich muss das heute nutzen, um dich persönlich zu fragen.
00:48:37: Wie siehst du das in Zukunft?
00:48:39: Könnte es so etwas möglich werden?
00:48:40: Es ist eine spannende Idee wie man Kooperationsnetzwerke bewertet.
00:48:46: Meistwissen sind diesen Bewertungsmodellen nicht vollständig abgebildet.
00:48:52: Das hat zwei Aspekte.
00:48:53: erstens den Vorteil einer gewissen Internationalität und damit auch einer gewisse Diversifizierung was ja dann tatsächlich für die Resolvenz ein Vorteil darstellt.
00:49:05: Wir machen für gewisse Bereiche in der Bewertung von Banken und so weiter natürlich auch Überprüfungen, wie resilient sind die?
00:49:17: Wie stark sind die Risiken gewichtet.
00:49:19: Aber in der breiten Palette von Unternehmen habe ich jetzt so eine Bewertung, die sich auf Kooperationen bezieht noch nicht gesehen.
00:49:29: Der Spanien des Forschungsfelds, dass man durchaus bearbeiten sollte und könnte.
00:49:33: Ich sehe die Ideen und Vorschläge gehen uns nicht aus.
00:49:37: Wir hoffen das wir da weiterkommen.
00:49:39: Nehmen mal mit!
00:49:40: Wir müssen nach mehrer Wissenteilen Erfahrungen bündeln und da eine gewisse Balance finden.
00:49:47: Danke schön für dieses spannende Gespräch zum Thema Kooperation und zum Thema Vertrauen.
00:49:54: Vielen Dank an meine Gäste Martin Iris, Efi für diesen Austausch und ich hoffe dass wir hier den Zuhörenden und Zuhören einige Impulse ergeben konnten das Kooperation eben in der Forschung vor allem keine Option ist sondern eine Notwendigkeit damit wir als Innovationsland wettbewerbsfähig bleiben vor allem für die KMU.
00:50:15: Bleiben wir alle offen und neugierig.
00:50:18: Und bis zum nächsten Mal, danke
00:50:21: schön!
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